So war der Trainingsauftakt von Rot-Weiß Koblenz

Die Stimme von Ravi Nadarajah ist nicht zu überhören. „Drei, zwo, hepp.“ Immer wieder und immer wieder. 90 Minuten lang.

Der neue Athletiktrainer von Rot-Weiß Koblenz hat am Montagabend beim Trainingsauftakt auf dem Oberwerth auf dem Platz das Sagen, während die für den fußballerischen Bereich zuständigen Heiner Backhaus und Manuel Moral Fuster die erste Einheit mit 10, 15 Metern Abstand beobachten und jeden Eindruck, den die in weiten Teilen erneuerte Mannschaft hinterlässt, wie ein Schwamm aufsaugen.

„Das Athletiktraining ist ein Mehrwert für die Spieler“, sagt Backhaus und kündigt an: „Mindestens eine Einheit werden wir pro Woche in den Trainingsplan einbauen.“

Beim ersten Zusammenkommen auf dem Rasen nach der Coronapause blieben die Bälle noch in der Kabine, die muskuläre Aktivierung stand im Mittelpunkt und war nach der langen Zeit des Individualtrainings die geeignete Variante, um wieder reinzukommen.

Für das Spielerquartett, das bereits am Samstag und Sonntag bei drei Trainings vor den Augen von Backhaus und Fuster vorspielte und sich in die nächste „Casting-Runde“ vorarbeitete, bot sich zudem die Möglichkeit ein wenig zu regenerieren, um in den nächsten Tagen, wenn der Ball zum Einsatz kommt, wieder auf sich aufmerksam zu machen und um einen Vertrag zu bewerben.

„Wir haben ein paar gute Kandidaten dabei“, sagt Trainer Backhaus, der in Abstimmung mit dem Sportlichen Leiter Christian Noll nichts überstürzen will bei der Vergabe der Plätze im Regionalligakader: „Wir beobachten den Markt ganz genau und führen sehr viele Gespräche. Die Spieler, die zu uns kommen, müssen sowohl sportlich als auch wirtschaftlich passen.“

Die Eindrücke werden dem Trainerteam helfen, um die Entscheidungen zu treffen, wer nach Christopher Spang, Niklas Hunold, German Kurbashyan, Alem Koljic und Ahmet Sagat für weitere Verpflichtungen in Frage kommt.

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