Informationen über Zulassung von Zuschauern beim TSV Steinbach Haiger

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TSV darf auf Zuschauer hoffen

Fußball-Regionalligist TSV Steinbach Haiger kann die neue Saison mit bis zu 580 Zuschauern bei Heimspielen im SIBRE-Sportzentrum am Haarwasen planen – sofern die Corona-Infektionszahlen im Lahn-Dill-Kreis nicht dramatisch ansteigen.

Am Mittwoch beim Testspiel des frischgebackenen Hessenpokalsiegers gegen Fortuna Düsseldorf U23 machten sich Reinhard Strack-Schmalor, Verwaltungsdirektor beim Lahn-Dill-Kreis, und Christian Müller vom Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises vor Ort ein Bild. Der Club hatte zuvor ein umfangreiches Hygienekonzept eingereicht, dessen Umsetzung begutachtet wurde. Strack-Schmalor und Müller zeigten sich zufrieden mit den Maßnahmen, die im Stadion getroffen wurden und sendeten in Sachen Zuschauererlaubnis positive Signale. Allerdings erteilten sie noch keine endgültige Genehmigung des Hygienekonzepts. Dies soll am kommenden Donnerstag (3. September 2020) erfolgen. Immer unter der Prämisse, dass es das Infektionsgeschehen zulässt. Dann wollen der Kreis und der Club auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Stadion in Haiger weitere Details bekanntgeben.
Der TSV Steinbach Haiger beginnt nun mit dem Versenden der rund 350 Dauerkarten und startet zeitnah auch den Verkauf von Einzeltickets für die ersten Saisonspiele. Stehplätze werden nicht angeboten. Bis zu 580 Sitzplätze können auf der Haupttribüne besetzt werden, wenn sich genug „Haushaltsgruppen“ mit maximal 10 Personen zusammentun. Auch der VIP-Raum kann unter Einhaltung der Abstandsregelungen in der Gastronomie genutzt werden.
„Für uns, aber auch für alle heimischen Fußballfans ist das eine sehr gute Nachricht. Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten. Dass wir bei stabiler Entwicklung des Infektionsgeschehens bei Heimspielen Zuschauer zulassen können, ist ein erster Schritt zurück in den Normalbetrieb. Wir bedanken uns beim Lahn-Dill-Kreis für die gute und sehr konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Steinbachs Geschäftsführer Matthias Georg.

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