Rot-Weiß Koblenz will in der Regionalliga bleiben

Bildquelle: Mark Dieler

Nicht mehr lange, dann weiß man wie es mit der Regionalliga Südwest weitergehen wird. Viele Vereine sind darauf gespannt, vorallem die Auf- und Abstiegskandidaten. Sollte die Saison abgebrochen werden und es keine Absteiger geben dürften sich der FK Pirmasens, die TSG Balingen und die TuS Rot-Weiß Koblenz darüber freuen. Da dies allerdings noch in den Sternen steht, hat sich der Vorstand von Rot-Weiß Koblenz am Donnerstag getroffen, um den Verbleib in der 4.Liga angehen zu wollen.

Die aktuellen Verordnungen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus der Landesregierungen Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern sehen größere Beschränkungen vor, die die Austragung der Partien unterhalb der 3.Liga rechtlich nicht möglich machen.

Die Spielkommission und die Gesellschafterversammlung der Liga haben sich bereits Gedanken über die Wertung der Saison gemacht. Deren Vorschlag sehe so aus, dass der Aufsteiger in die 3.Liga anhand einer Quotientenregelung ermittelt werden könnte und keine Mannschaft absteigen zu lassen. Dazu sagte noch der Geschäftsführer der Regionalliga Südwest GbR Sascha Döther: „Alternativ wäre auch denkbar, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln. Dafür spricht, dass dann grundsätzlich einmal jeder gegen jeden gespielt hätte. Die Quotienten-Regelung hat demgegenüber den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel angemessen berücksichtigt werden kann und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele, wie es ursprünglich vorgesehen war, näher kommt.“ In beiden Fällen wäre der 1. FC Saarbrücken der Gewinner.

Bezüglich des Nichtabstiegs, welches unteranderem von der TuS Rot-Weiß Koblenz vorgeschlagen wurde, hieß es laut Döther: „Ein Abstieg wiegt in der Regel schwerer als ein Nichtaufstieg und sollte daher nicht auf Grundlage einer Quotienten-Regelung erfolgen. Dies hat zur Folge, dass im darauffolgenden Spieljahr aufgrund der Aufstockung ein verschärfter Abstieg erfolgen muss, was aber vertretbar erscheint.“, weiter wurde erklärt: „Auf diesem Wege wird keine Beschlussfassung erfolgen. Vielmehr sind wir an den Argumenten interessiert, die unsere Gremien bei ihren Entscheidungen berücksichtigen werden. Die Entscheidungen treffen dann die Gremien der Regionalliga Südwest.

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