TSV Steinbach Haiger: Pokal-Herausforderung beim KSV Baunatal

22.08.2020, xhbx, Fussball Hessenpokal Finale, FSV Frankfurt - TSV Steinbach emspor, v.l. Spieler von TSV Steinbach Haiger mit Pokal, jubeln / jubelt nach Spielende. Aufstiegsjubel (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO)
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Der 25. September 2018 ist noch immer ein dunkles Kapitel in der Hessenpokal-Geschichte des Fußball-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger. Als Titelverteidiger in diesem Wettbewerb angetreten scheiterte der Fußball-Regionalligist früh. Beim Hessenligisten KSV Baunatal unterlag der TSV im Achtelfinale mit 1:2. An diesem Dienstag (18 Uhr) treffen beide Mannschaften im Bitburger-Hessenpokal nun erneut aufeinander.

Die Steinbacher sind also gewarnt. Zumal die Partie dieses Mal nicht im Parkstadion auf dem Rasenplatz ausgetragen wird, sondern nebenan auf Kunstrasen. Ein ungewohntes Geläuf für den Regionalligisten, der allerdings in den vergangenen Tagen ein paar Mal auf diesem Untergrund trainiert hat. Das letzte Mal am Montagvormittag, um so bestmöglich präpariert zu sein.

Angesichts der jüngsten Ergebnisse ist die Enttäuschung im Steinbacher Team groß. Das 0:4 in Offenbach und das 0:3 am vergangenen Samstag zu Hause gegen den SSV Ulm haben Spuren hinterlassen. In Baunatal ist die Mannschaft also gefordert, den Bock wieder umzustoßen. Personell gab es zuletzt ebenfalls Rückschläge. Henri Weigelt wurde gegen Ulm mit einer Muskelverletzung ausgewechselt. Ivan Mihaljevic sah die rote Karte. Noch wird in Absprache mit dem Verband geprüft, ob der Innverteidiger für den Pokalwettbewerb auch gesperrt ist.

Der KSV Baunatal liegt in der zweigeteilten Hessenliga in Gruppe A auf dem siebten Tabellenplatz und kämpft in den vier Ligaspielen bis zur Winterpause noch darum, die Qualifikation für die Meisterrunde zu schaffen. Dafür müssten die Nordhessen noch auf Rang fünf klettern. Der begehrte Platz ist derzeit nur zwei Punkte entfernt. Am vergangenen Samstag knöpfte der KSV dem Spitzenreiter SG Barockstadt Fulda-Lehnerz auf dem eigenen Kunstrasen ein 3:3 ab. Ein Ergebnis, das aufhorchen lässt. Das bekannteste Gesicht im Kader der Baunataler ist Sebastian Schmeer, der von 2012 bis 2021 mit einer Unterbrechung von einem halben Jahr (Leihe zu Borussia Fulda) beim KSV Hessen Kassel spielte. In der bisherigen Hessenliga-Saison traf Stürmer Schmeer vier Mal und wird vereinsintern nur noch von Hüseyin Cakmak (6 Treffer), Fatih Üstün (6) und dem Doppeltorschützen vom Wochenende, Manuel Pforr (5), getoppt.

Einen Livestream wird es von der Pokalbegegnung nicht geben. Der TSV wird in einem Liveticker über den Spielverlauf berichten.

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